Der Zufall führt die meisten Menschen zueinander. Selbstliebe bedeutet auch zu akzeptieren, dass er sich irren kann.

Trennungen sind Teil des Lebens. Während die einen sie als Brücke zum Neubeginn sehen, versuchen sie andere unter allen Umständen zu vermeiden. Der Umgang mit Trennungen wird schon früh in der Kindheit geprägt. Unsichere Bindungen, mangelndes Urvertrauen und Verlusterlebnisse verletzten das (innere) Kind. Aus der Traumaforschung wissen wir, dass einige dieser Kinder Überwindungsstrategien entwickeln, um dem Leid (ihrer Mitmenschen) zu entkommen. Jeder Neubeginn ist eine Chance. Andere Kinder hingegen speichern das Gefühl der Ohnmacht ab und beginnen zu resignieren.

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Nimm deine Ansprüche verständnisvoll an und vertröste sie auf eine weniger anspruchsvolle Zeit

In einer Zeit, in der "Planungssicherheit" ein Fremdwort ist, geht es nicht nur um das Schaffen von persönlichen Routinen, sondern auch um den kritischen Blick auf unsere Ansprüche. Home-Office, Home-Schooling, eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung der Kinder, wenig Freiraum und geringe Aktivitätsmöglichkeiten fordern auf allen Ebenen. Zeit lässt sich genauso wenig „erfinden“ wie die Kraft für die vielen Mehrbelastungen. Es braucht hier ein Umdenken. Ist Perfektion die Antwort auf eine Pandemie? Wie viel muss sein? Wann ist genug genug? Wem nützen überhöhte Ansprüche und wem schaden sie eher?

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Alle wollen perfekt sein, aber niemand sucht die Nähe von perfekten Menschen

Was ist schon perfekt? Menschen mit Sicherheit nicht. Gewissenhaftigkeit, Genauigkeit, Disziplin, Verantwortungsgefühl und Fleiß sind Attribute, die uns stehen. Perfektionismus als Gegenpol, reine Zeitverschwendung. In der Forschung unterscheidet man drei wesentliche Facetten im Zusammenhang mit Perfektionismus:

1) Ich stelle hohe Ansprüche an mich.

2) Ich stelle hohe Ansprüche an andere.

3) Ich glaube, dass andere von mir Perfektion erwarten.

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Körper - Geist - Seele

Der Körper, seine Entwicklung und Genesung stehen seit jeher im Zentrum der Aufmerksamkeit. Kinder und ihre körperlichen Fortschritte lassen sich gut beobachten, sodass der Fokus darauf bzw. auf motorische, sprachliche und leistungsbezogene Entwicklungsschritte gelegt wird. Im Erwachsenenalter steht der Körper spätestens dann im Mittelpunkt, wenn sich Defizite, Abnützungserscheinungen oder Erkrankungen bemerkbar machen. Achtung: Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden, sodass Entwicklungsschritte oder aber Einschränkungen auch auf die anderen Ebenen Einfluss haben.

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Hinter den Kulissen

Spätestens wenn die letzte Lichterkette im Keller verschwindet, wird es Zeit, dem Jahr 2021 unseren Stempel aufzudrücken. Ich habe genau das mit all meiner Kraft vor und werde in diesem Jahr meine nächsten zwei Bücher veröffentlichen und ein weiteres Projekt umsetzen. Auch wenn nicht alles klappen wird wie erwünscht, werde ich mich einer Herausforderung nach der anderen stellen. Sie dürfen also gespannt bleiben.

 

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Gelebte Hochsensitivität ist die kostbare Fähigkeit empfindsam und gleichzeitig widerstandsfähig zu sein

In meinem Buch KRÄNKUNGEN - Was sie wert sind und wie wir sie überwinden widme ich ein Kapitel dem Merkmal der „Hochsensitivität“. Man versteht darunter die erhöhte Ansprechbarkeit des Nervensystems auf Reize aller Art. Charakteristisch für das Merkmal sind eine schmale Komfortzone, eine schnelle Überstimulation und ein langes Nachhallen der Reize. Das ist anstrengend. Umgekehrt sind hochsensitive Menschen besonders feinfühlig, intuitiv, kreativ und fähig zum Erkenntnisgewinn.

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Narben sind der Beweis für unsere Stärke

Es gibt kein Leben ohne Narben. Mit jedem Jahr kumulieren körperliche wie seelische Wunden und beeinflussen das weitere Erleben. Während körperliche Narben auf breite Akzeptanz stoßen, führen psychische Wunden meist nicht mehr als ein Schattendasein. Körperliche Wunden sind sichtbar, optisch zu korrigieren und stehen für ein abgeschlossenes Kapitel. Seelische Narben hingegen sind auf den ersten Blick kaum zu erkennen und lösen mit zunehmender Dauer statt Mitgefühl eher Unverständnis aus.

 

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Einatmen. Ausatmen.

Nicht nur körperliche Anstrengung beschleunigt die Atmung, auch psychischer Stress beeinflusst das freie Atmen. Ruhig zu atmen signalisiert dem Körper unbewusst: „Alles ist in Ordnung“. Umgekehrt aktiviert das Gehirn die Atmung, um sich auf Belastungen vorzubereiten und zu bewältigen. Diese sinnvollen Mechanismen geraten unter Anspannung in eine Dysbalance. Angst und Panik äußern sich beispielsweise häufig über das Gefühl der Atemnot. Statt uns gedanklich zu beruhigen, gleichmäßig ein- und auszuatmen, ringen wir nach Luft, hyperventilieren vielleicht sogar, hetzen ziellos hin- und her bzw. stehen wahre Todesängste aus.

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Weil Zuversicht der einzige Weg ist: Willkommen 2021

Ersten Umfragen zufolge ist es um die Zuversicht für 2021 schlecht bestellt. Seit Jahrzehnten verzeichnen MeinungsforscherInnen keine derartig schlechte Stimmung. Ungewissheit, Ängste und Überforderungen machen es schwer, optimistisch ins neue Jahr zu gehen. Was können wir tun? Erkennen wir zunächst die Gefühle an. Zwanghafter Optimismus schadet. Auch ist ständig gute Laune nicht Teil einer zuversichtlichen Lebenseinstellung. Traurigkeit, Wut oder Furcht gehören dem menschlichen Emotionsspektrum an und dürfen sein.

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Wenn für einen Augenblick alles so sein darf, wie es ist, ja dann ist Weihnachten

Eine außergewöhnliche Reise durch das Jahr 2020 geht zu Ende. Nun liegt es an uns, das Jahr auf eine außergewöhnliche Weise ausklingen zu lassen. Und zwar mit all dem, was derzeit möglich ist. Verschenken wir also Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit, finden wir die Ruhe, die uns das Jahr genommen hat und starten wir dann gemeinsam in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2021. Nicht vergessen: Zuversicht ist nicht die eine Lösung - es ist die einzige.

 

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Wenn etwas gelingt - gönne dir etwas; wenn etwas misslingt - dann umso mehr

Die Zeit zwischen Geburt und Tod ist nicht definiert über die Anzahl der Aufgaben, die wir abarbeiten oder Pflichten, die wir übernehmen müssen. Die kostbare Zeit nennt sich: LEBENSZEIT. Und zu leben bedeutet auch zu genießen. Genießen um des Genießens willen bzw. den Genuss als „Belohnung“ oder „Entschädigung“ einzusetzen, tut gut. „Wer nicht genießt, wird ungenießbar“, sagt der Volksmund und daher heute meine Aufforderung: Verwöhnen Sie sich.

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Manchmal weinen wir aufgrund schöner Erinnerungen und dann wieder schmunzeln wir über vergangenes Leid

Erinnerungen sind etwas Kostbares. Sie formen unsere Persönlichkeit, gestalten unsere Gegenwart und zeichnen Perspektiven. Doch Erinnerungen sind nichts Statisches. Sie verändern sich mit jedem Mal, an dem sie abgerufen werden. Das heißt, wann immer wir an schöne Erlebnisse denken, speichern wir eine aktualisierte Version - mit gegenwärtigen Erfahrungen, Gefühlen, Wünschen und Sehnsüchten - ab. Dasselbe gilt für negative Erlebnisse. Mit dem Wissen und den Emotionen der Gegenwart wird längst Vergangenes zu einer neuen Erinnerung.

 

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