Das achtungleben-Substrat

 

Wissenschaft

Die Wissenschaft ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich habe nicht nur das wissenschaftliche Arbeiten an der Universität sehr geschätzt, sondern auch die Vorstellung, unsere Welt und ihre Interpretationen in einen neutralen Rahmen gießen zu können. Was bleibt übrig, wenn subjektive Annahmen und Behauptungen nicht zählen? Wenn der Kern erfasst wird, ohne gleichzeitig den Anspruch auf immerwährende Allgemeingültigkeit zu stellen?

 

Seit über 14 Jahren beschäftige ich mich nun mit wissenschaftlichen Studien und sammle die neuesten Erkenntnisse in den Bereichen Potentialentfaltung, Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz und Erfolg. Wobei meine größte Leidenschaft der Gestaltung eines gelingenden Lebens - TROTZ Rückschläge, Krisen und Niederlagen - gilt. Mit ein Grund übrigens, warum sich mein erstes veröffentlichtes Buch um Kränkungen dreht. Es muss nicht alles optimal laufen, um besonders zu werden. Im Gegenteil.

 

Da wissenschaftliche Studien zumeist in englischer Sprache verfasst sind und seitenlange statistische Auswertungen enthalten, sind sie nicht für jede/n zugänglich oder verständlich. Schade, wie ich finde. Denn so bleibt ein unglaublich spannender Bereich für viele verborgen. Ich habe es mir deshalb zur Aufgabe gemacht, Ihnen meine Erkenntnisse, meine Erfahrung und Ideen wissenschaftlich zu untermauern und Zusammenhänge einfach und verständlich darzustellen. Immer mit der Betonung auf die Vorläufigkeit der Ergebnisse. Mögen Wissenschaftler/innen und Gelehrten/innen schon seit Jahrtausenden versuchen, die Welt, die Natur, ihre Menschen und Tiere zu beschreiben, geht es im Grunde doch immer nur um eine Momentaufnahme. Denn Wissen entwickelt sich. Theorien werden aufgestellt und wieder verworfen, Modelle konstruiert und weiterentwickelt, Untersuchungen durchgeführt und Erkenntnisse abgeleitet. Bis wir schließlich - in Anlehnung an Sokrates - wissen, dass wir nichts wissen.

 

Meiner Ansicht nach erschließt sich die wahre Bedeutung der Wissenschaft erst in der täglichen Anwendbarkeit. Und genau dieser Praxisbezug ist Fundament des achtungleben-Ansatzes. Seien Sie also neugierig, lassen Sie sich von den aktuellsten wissenschaftlichen Ergebnissen überraschen und entwickeln Sie die Impulse weiter. Probieren Sie Neues aus und passen Sie die Erkenntnisse Ihrem Leben an. Bewähren sie sich, dann behalten Sie diese bei. Genügen sie Ihren Ansprüchen nicht (mehr), probieren Sie andere Zugänge aus. Denn in der Wissenschaft wie im Leben gilt schließlich: "trial and error", also "Versuch und Irrtum".

 

 

Erfahrungen

Als erfahren möchten die Menschen gelten, Erfahrungen machen - im Sinne von Herausforderungen bewältigen - eher weniger. Doch Erfahrungen können wertvolle Quellen der Erkenntnis sein. Und zwar die eigenen sowie jene unserer Mitmenschen. Sie müssen zwar - entgegen dem Sprichwort - nicht unbedingt klug machen, können aber Teil des persönlichen Wachstums sein. Im Grunde zählt die Interpretation einer Erfahrung. Und die Bewertung der Interpretation. Wie nehmen wir Ereignisse wahr? Und wie begegnen wir ihnen?

 

"Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns." bringt es der französisch-rumänische Dramatiker Eugène Ionesco auf den Punkt. Tatsächlich können wir viele schmerzhafte Erfahrungen nicht verhindern, aber dennoch beeinflussen, wie sehr sie uns verändern. Der Mensch als komplexes Wesen ist nicht bloß Opfer des Ursache-Wirkung-Prinzips. Er ist mehr. Und diesem "Mehr" bin ich seit knapp zwei Jahrzehnten auf der Spur. Was unterscheidet die Optimisten von den Pessimisten? Die Unglücklichen von den Glücklichen? Und die Erfolgreichen von den weniger Erfolgreichen?

  

Ich bin davon überzeugt, dass es immer jemanden geben wird, der in schwierigen Situationen souverän reagiert. Dass Menschen über sich hinauswachsen, wenn es darauf ankommt. Und dass man aus ihrem Verhalten lernen kann. Ich hatte das Glück, mit unzähligen Menschen arbeiten zu dürfen und aus ihren Geschichten zu schöpfen. Ihre Erfahrungen wurden zu meinen Lehren. Und meine Erlebnisse zu ihren positiven und negativen Beispielen. Ja, ich berichte auch von persönlichen Schwierigkeiten. Denn ich bin der Meinung, dass mein eigenes Unglück, meine Niederlagen und Irrtümer nicht umsonst gewesen sein müssen. Schließlich können andere im besten Fall lernen, wie man es nicht machen soll.

 

 

Ideen & Impulse

Was wäre eine Welt ohne Ideen? Oder was würde passieren, wenn niemand diese teilen würde? Nicht auszudenken. Entwicklung und Fortschritt brauchen Ideen. Und diese auszuprobieren verschafft uns Möglichkeiten. Was für den technischen Bereich als selbstverständlich gilt, scheint im persönlichen Bereich (noch) ein Zeichen von Schwäche zu sein. Die Ideen anderer sind oft nur dann etwas wert, wenn sie den eigenen entsprechen. Doch unterliegt diese Vorstellung einem gedanklichen Irrtum. Egal wie alt wir sind, wir können uns niemals sämtliche Gedanken der Menschheit gemacht haben. Rein zeitlich gesehen ist es unmöglich zu allen Themen der Lebensgestaltung ein fundiertes Wissen aufzubauen. Die meisten Einfälle basieren auf den Gedanken anderer. Sind also weiterentwickelte Vorstellungen. Was uns gut tut können wir erst dann herausfinden, wenn wir überhaupt wissen, was möglich ist.

 

Sie werden über meine Bücher, meine Homepage und meinen Newsletter verschiedene Methoden, Techniken und Ideen kennenlernen, die Ihre Experimentierfreudigkeit herausfordern. Manche Ansätze sind altbewährt, viele Gedankengänge modern und noch mehr davon regen zur Selbstreflexion an. Wer sind Sie? Wie wollen Sie sein? Wie wollen Sie leben? Und was wollen Sie erreichen?

  

Eine wertvolle Quelle der Inspiration sind Worte. Worte unserer Mitmenschen, Mentoren/innen, aber auch von Menschen längst vergangener Zeiten. Zitate begleiten mich seit über 20 Jahren, ohne je an Tiefe verloren zu haben. Und das obwohl die Worte zum Teil tausende Jahre alt sind. Menschen haben sich zu allen Zeiten Gedanken über die Welt, das Leben und seinen Sinn gemacht. Über wenige Worte gelingt es manchen Zitaten die Quintessenz des Lebens zu transportieren, ohne dabei belehrend zu wirken. Sie wissen aufzumuntern, zu stärken und zu inspirieren. Wenn man es zulässt. Um meinen Ansatz zu erweitern lasse ich längst verstorbene Menschen über Zitate zu Wort kommen, aber auch interessante Personen, die mein Leben bereichert haben. Schmökern Sie in den Beiträgen und nutzen Sie diese, um Ihr eigenes Gedankenfeuerwerk zu zünden. Und beobachten Sie, was passiert. Wenn Sie schließlich einen Schritt weitergehen wollen, dann setzen Sie Ihre vielversprechendsten Gedanken in Taten um. Denn erst diese ermöglichen neue Erfahrungen.

 

 

Mentoren/innen

Wir müssen uns tagtäglich Herausforderungen stellen. Manche davon überschreiten unsere Kapazitäten, andere beginnen uns allmählich zu verändern. Oft genug zum Nachteil. Die Erkenntnis, nicht mehr weiter zu wissen, ist kein Zeichen von Schwäche. Sondern erfordert Mut und Kraft. Zu wissen, wann neue Ideen, Strategien oder sogar eine Therapie vonnöten ist, ist eine wertvolle Ressource. Man kann nicht auf alles eine Antwort haben, geschweige denn mit allem alleine fertig werden. Muss man auch nicht. Zur richtigen Zeit (professionelle) Unterstützung zu holen, verkürzt oft unnötiges Leid. Wessen Meinung schätzen Sie? Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Hilft Ihnen das Verhalten anderer im Umgang mit den eigenen Herausforderungen?

 

Ihre Mitmenschen können zu Mentoren/innen werden. Wenn Sie es ihnen gestatten. Auch sind Sie mit Sicherheit für einige Menschen in Ihrem Umfeld ein Vorbild. Selbst wenn Sie nichts davon wissen. Schöpfen Sie aus dieser Vorstellung und erlauben Sie anderen, Ihre Mentoren/innen zu werden. Der Blick über den Tellerrand ermöglicht ein größeres Gesamtbild. Und je facettenreicher die Rückmeldung von außen ist, umso ausgereifter wird Ihre Haltung sein.

 

Skeptisch bin ich bei Menschen, die anderen eine bestimmte Lebensweise aufzwingen. Zu belehren ist keine Verhaltensweise "großer" Geister. Regeln, Normen und Dogmen sind oft genug Manipulationsinstrumente, die unserem Wachstum entgegenwirken. "Leben und leben lassen" ist hingegen eine Haltung, die wahre Mentoren/innen auszeichnet. Sie zeigen mögliche Strategien und Wege auf, begleiten den Veränderungsprozess und verzichten gleichzeitig darauf, zu verurteilen. Aber Achtung: Mentoren/innen sind keine Übermenschen. Gestatten Sie Ihren Vorbildern, Mensch zu sein. Mit all den Fehlern und Schwächen. Oder anders gesagt, seien Sie nicht enttäuscht, wenn sich Ihr/e Mentor/in nicht immer beispielhaft verhält. Profitieren Sie stattdessen von den zahlreichen positiven Aspekten und ziehen Sie weitere Mentoren/innen hinzu.